Nach Notruf wegen Lärm: Heavy-Metal-Bands dürfen nur noch Pantomime-Acts aufführen

Ein Besucher des Heavy-Metal-Großevents „Wacken Open Air“ in Norddeutschland hat die Polizei alarmiert, weil er bei der enormen Lautstärke der Veranstaltung nicht schlafen konnte. In der Nacht zu vergangenem Donnerstag ging der Notruf bei der Polizei ein, in der sich der Gast über zu laute Musik beschwerte.

Die Polizei nahm den Hilfeschrei des aufgebrachten Bürgers natürlich sehr ernst und rückte gleich mit mehreren Streifenwagenbesatzungen aus. Schließlich solle niemand unter Lärm leiden müssen und schon gar nicht auf einer Veranstaltung, die daraus besteht, dass zahlreiche Heavy-Metal-Bands laut Musik spielen, verrät uns Polizeioberkommissarin Tina Grüntz (25), die bei dem Einsatz an vorderster Front war.

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Als die Polizei vor Ort war, gab es eine hitzige Diskussion zwischen dem Besucher, dem Veranstalter und der Polizei. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung war, dass der Veranstalter dazu aufgefordert wurde, den auf dem Event spielenden Gruppen mitzuteilen, dass sie ihre Musik und ihre Inhalte anders verpacken und dem Zuhörer vermitteln müssen – sie dürfen nämlich weder laute Musik noch überhaupt Musik spielen, um weitere Lärmbelästigungen vorzubeugen. 

Stolz, auf eine so tolle Lösung gekommen zu sein, schlug Polizeihauptkommissar Thomas Hinterland (39) vor, statt dröhnender Musik-Acts stille Pantomime-Acts aufzuführen, wodurch definitiv niemand mehr belästigt werden würde. Nach kurzer Überlegung stimmten schließlich alle Parteien zu.

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Autor: dmnk; Foto: Pixabay

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