Mann mit „ACAB“-Tattoo ruft Polizei, weil bei ihm eingebrochen wurde

Bei einem Mann, der in Duisburg-Marxloh wohnt, wurde vergangene Nacht eingebrochen. Es wurden Wertgegenstände und Bargeld im Wert von ungefähr 500 Euro entwendet. Während des Einbruches war der Bestohlene, ein 39-Jähriger, nicht daheim, weil er mit seinen Freunden und mit Baseball-Schlägern bewaffnet laut eigener Aussage die Gegend unsicher machen wollte und auf der Suche nach „ehrenlosen Bullenschweinen“ war.

Stolz berichtet uns der 39 Jahre alte Mann, auf dessen Brust ein riesiges Tattoo mit der Aufschrift „ACAB – ALL COPS ARE BASTARDS“ abgebildet ist, dass er in der Tatnacht große Beute gemacht habe und sage und schreibe vier Beamte der Polizei zusammen mit seinen Freunden ins Krankenhaus und für drei Monate dienstunfähig geprügelt habe. 

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Als er dann zu Hause ankam, verging ihm die Freude über den Erfolg jedoch wieder schnell, weil er bemerkte, dass sein gesamtes Haus, wohl von Einbrechern, durchwühlt und zahlreiche wertvolle Gegenstände geklaut worden waren. Zudem fehlten Unsummen Bargeld, das größtenteils aus erpresstem Mittagsgeld von Polizisten bestand. Sofort rannte er panisch aus dem Haus und verständigte die Polizei.

Das Telefonat, das von der Polizei aufgezeichnet wurde, liegt Satirikus exklusiv vor:

– Das Telefonat beginnt –

Polizei: Hier ist der Notruf der Polizei, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Opfer (zittrige Stimme): Ähm ja, also, wie, wo, wo soll ich anfangen? Ich war mit Freunden unterwegs und als ich Heim kam, war (schluchzt) alles verschwunden, einfach, einfach alles!

Polizei: Keine Sorge, beruhigen Sie sich bitte. Glauben Sie, die Täter sind noch irgendwo im Haus?

Opfer (noch zittrigere Stimme): Ich, ich weiß es nicht. Als ich drin war und das Durcheinander sah, bin ich vor lauter Panik (weint / kurze Pause) einfach, einfach rausgerannt. Ich habe doch so viel Angst, Sie müssen mich verstehen!

Polizei: Alles ist gut, kommen Sie runter. Ich schicke eine Streife zu ihnen. Verhalten Sie sich solange unauffällig und warten Sie, bis sie eintrifft. Tun Sie nichts Unüberlegtes. Ich benötige nur noch Ihre Adresse.

Opfer (weinerlich, erleichtert): O-Okay, v-vielen Dank! I-Ich, bin, äähm habe, ich meine baue (sammelt sich / kurze Pause) ich wohne im roten Haus, das gegenüber von der weißen Villa steht, schräg gegenüber von der orangenen Kapelle neben dem schwarzen Friedhof“.

Polizei: Alles klar, die Streife ist unterwegs.

– Das Telefonat endet –

Als die Beamten schließlich eintrafen, beruhigten sie den vollkommen aufgelösten Mann und stellten folglich den Sachverhalt klar. Sie dokumentierten den Diebstahl haargenau und durchsuchten die Wohnung bis auf die letzte Ecke, um dem 39-Jährigen die Angst zu nehmen, dass sich die Täter möglicherweise noch in der Wohnung aufhalten. Dankbar umarmte der Mann die Polizisten, bevor sie sich auf den Weg Richtung Dienststelle machen wollten. Als sie dann in ihren Dienstwagen einstiegen, abfuhren und wenige hundert Meter von dem Haus entfernt waren, trommelte das Opfer schnell alle seine Freunde zusammen und brüllte ihnen laut „Fuck The Police“ hinterher.

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Autor: dmnk; Foto: Pixabay

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