Hilfe, wo ist die Polizei? Verrückte brettern mit über 100 km/h und Blaulicht durch Innenstadt

Zwei Spaßvögel erlaubten sich vor wenigen Tagen einen üblen Scherz: Mit einem grün lackierten Transporter rasten die beiden Erwachsenen mit über 100 Kilometern pro Stunde durch die Leipziger Innenstadt. Doch das ist erst die Spitze des Eisberges. Der Wagen wurde so modifiziert, dass er einem Einsatzfahrzeug der Polizei zum Verwechseln ähnlich aussah. Die Straftäter montierten ein Blaulicht, welches sie bei ihrer Horrorfahrt gepaart mit einem Martinshorn benutzten, an das Auto und brachten zudem den Schriftzug „Polizei“ an diesem an. Als wäre das nicht schon genug, zogen sich die Witzbolde auch noch realitätsgetreue Uniformen an, wie Zeugen berichten.

Wie von einer Pressesprecherin mitgeteilt worden ist, fahndet die Polizei nun mit Hochdruck nach den beiden Tätern. Dies sei kein Kavaliersdelikt, sondern Amtsanmaßung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewesen und die Ergreifung und Bestrafung der beiden Personen sei sehr ernst zu nehmen. „Der Spaß hätte gewaltig nach hinten losgehen können. Es wurden Menschenleben in Gefahr gebracht und das können und wollen wir nicht hinnehmen. So ein Verhalten finden wir überhaupt nicht lustig und tolerieren es in keiner Weise“, sagte die Sprecherin.

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Erstaunlich sei zudem auch, wie präzise und realitätsnah die Täter als echte Polizisten auftreten konnten. Normalerweise ist es ziemlich schwierig, an alle Einzelteile der wahren Polizei – von Blaulicht bis hin zur Uniform – zu gelangen. Doch eine eigens eingerichtete Sonderkommission soll aufklären, wie es soweit kommen konnte, um zukünftig jede Möglichkeit zur Nachahmung nehmen zu können.

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Autor: dmnk; Foto: Pixabay

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